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Teaser Bühne - Berufskraftfahrer

Gewerblich-technische Ausbildung

Berufskraftfahrer/-in

Hallo, ich heiße Christian und werde zum Berufskraftfahrer ausgebildet.

Steig ein, das lohnt sich.

Portrait - Berufskraftfahrer Christian

Berufskraftfahrer/-in – hellwache Führungskräfte auf ganzer Strecke

Berufskraftfahrer und -fahrerinnen steuern im Güterverkehr Lkw und im Reise- oder Linienverkehr Busse. Vor Fahrtantritt kontrollieren sie Motor, Räder und Bremsen, prüfen das Gewicht von Gepäck- oder Frachtstücken und verteilen dieses gleichmäßig. Sie bringen die vorgeschriebene Beschilderung an ihrem Lkw oder Bus an, kümmern sich um mitzuführende Papiere und kennen die Straßenverkehrsregeln im In- und Ausland. Außerdem verantworten sie die Pflege und ordnungsgemäße Wartung ihres Fahrzeugs.

Das Wichtigste in Kürze

Die Ausbildung im Überblick

Was erwartet dich in dieser Berufsausbildung? Welche Aufgaben übernimmst du? Wie lange dauert die Ausbildung? Und was wünscht sich die BSR von Bewerberinnen und Bewerbern? Antworten auf diese Fragen findest du hier im Überblick:

Berufsbezeichnung

Berufskraftfahrer, Berufskraftfahrerin – Einsatzgebiet Güterverkehr

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Typische Tätigkeiten

  • Startvorbereitungen durchführen
  • Fahrzeuge führen
  • Fahrzeugbeladung und -entladung unter Berücksichtigung der optimalen und sicheren Ausnutzung des Frachtraumes
  • Planung wirtschaftlicher Fahrtrouten
  • Durchführung von Wartungs- und Pflegearbeiten am Fahrzeug

Behebung einfacher Defekte und Störungen am Fahrzeug

Das wünscht sich die BSR von Bewerberinnen und Bewerbern

  • Einen anerkannten Schulabschluss mit guten bis befriedigenden Leistungen in Deutsch und den naturwissenschaftlichen Fächern
  • Handwerkliches Geschick
  • Verantwortungsbewusstes Verhalten im Straßenverkehr
  • Kundenorientierung
  • Mindestalter zu Beginn der Ausbildung: 18 Jahre
  • Führerschein Klasse B

Die Ausbildung bei der BSR

Bei der BSR starten jedes Jahr 20 Schulabgänger ihre dreijährige Ausbildung zum Berufskraftfahrer bzw. zur Berufskraftfahrerin. Sie werden im Güterverkehr eingesetzt und lernen ihr Fahrzeug korrekt vorzubereiten, es sicher zu führen und zu beladen sowie Fahrtrouten wirtschaftlich zu planen. Voraussetzung für das Erlernen dieses Berufs ist neben hohem Verantwortungsbewusstsein und handwerklichem Geschick ein Schulabschluss mit guten bis befriedigenden Noten in Deutsch und den Naturwissenschaften.

Das sagt Christian zu seiner Ausbildung

  • Wie ich zur BSR gekommen bin …

    Auf Umwegen. Ich bin ja etwas älter und habe schon viel gearbeitet, aber immer ohne abgeschlossene Ausbildung. Das wollte ich jetzt ändern. Einfach wegen der Sicherheit und weil ich gerne eine Familie gründen möchte. Habe zwar nicht wirklich daran geglaubt, dass ich mit bald 30 Jahren noch einen Ausbildungsplatz finde. Um so schöner, dass es geklappt hat. Ist für mich wie ein Lottogewinn.

  • So sieht mein Arbeitstag aus …

    Ich habe meine Ausbildung gerade angefangen und bereite mich noch auf die Prüfung für den Lkw-Führerschein vor. Das passiert zum Großteil im BSR-Ausbildungszentrum. Da beschäftigen wir uns zurzeit vor allem mit Gesetzen und Verordnungen, Lenk- und Ruhezeiten oder Vorschriften zur Ladungssicherheit. Das ist schon sehr theorielastig. Geht aber immer um Sicherheit, und die ist in meinem Job halt wichtig.

  • Über Führerscheine …

    Die Fahrerlaubnis für Pkw habe ich schon lange. Jetzt kommen der C- und CE-Schein dazu. Damit darf ich Lkw und Lkw mit Anhängern fahren. Ausgebildet werden wir in einer externen Fahrschule, während der Arbeit, bezahlt von der BSR. Sobald wir den Schein haben, geht’s auf die Betriebs- und Recyclinghöfe. Da lernen wir den Fuhrpark kennen. Ganz praktisch, auch vom Fahrersitz aus.

  • Über Müllsammler, Kleinkehrer und Baggersauger …

    Vom Fuhrpark her hätte ich es kaum besser treffen können. Ich habe Kollegen, die werden ihre ganze Ausbildung auf ein und demselben Lkw sitzen. Ich lerne hier Dutzende Modelle kennen, Müllsammler, Baggersauger und, und, und. Die fahren sich ja nicht nur alle verschieden. Die sind auch alle mit unterschiedlicher Technik ausgerüstet. Da lernt man schon mehr als anderswo.

  • Über das Lernen in der Berufschule …

    Manches doppelt sich schon. Im BSR-Ausbildungszentrum und in der Schule. Da beschäftigen wir uns im Moment auch mit Gesetzen und Verordnungen. Das kommt mir aber entgegen. Azubis in anderen Betrieben, das weiß ich von Mitschülern, malochen vom ersten Tag an. Extrazeit für die Theorie haben die nicht. Wir BSR-ler können da gelassener in die Führerscheinprüfung gehen.

  • Über Verantwortung …

    Ganz klar: Als Fahrer bin ich für mein Fahrzeug und die Sicherheit verantwortlich. Für meine, die meiner Kollegen, die von anderen Verkehrsteilnehmern und Fahrzeugen. Das ist schon viel Verantwortung. Die macht mich jetzt nicht kirre, habe ich aber schon Respekt vor. Darf man sich keinen Stress machen oder machen lassen. Ich muss meine Linie fahren. Ist ja auch mein Führerschein. Und das soll er bleiben.

  • So stelle ich mir meine Zukunft vor …

    In orange. Ich möchte natürlich nach meiner Ausbildung übernommen werden. So wie ich das sehe, haben Berufskraftfahrer im Moment gute Aussichten. Gibt ja immer mehr Verkehr und auch Bedarf für unseren Beruf.

  • Mein Tipp für dich …

    Alter ist nur eine Zahl. Red’ dir nicht ein, dass du keinen Ausbildungsplatz mehr findest, nur weil das nicht direkt nach der Schule geklappt hat. Zumindest bei der BSR hast du auch später noch Chancen. Deine Persönlichkeit und deine Einstellung interessieren die Personaler mehr als dein Alter.

Der Beruf ist nichts für dich?

Kein Problem! Die Berliner Stadtreinigung bietet dir viele Perspektiven. In weiteren kaufmännischen oder gewerblich-technischen Berufen und über ein duales Studium.