Inhaltsbereich

Teaser Bühne - Gastgewerbe

Gewerblich-technische Ausbildung

Fachkraft im Gastgewerbe

Hallo, ich heiße Dominic und bin angehende Fachkraft im Gastgewerbe.

Wenn Du wissen willst, was ich den lieben langen Tag so mache, lies weiter.

Portrait - Gastgewerbe

Fachkraft im Gastgewerbe – wirbelnde Allround-Talente für Küche, Kantine, Kundenservice

Fachkräfte im Gastgewerbe betreuen, bedienen und beraten Gäste in Restaurants, Hotels, Cafés oder Kantinen. Sie nehmen Bestellungen entgegen, servieren Speisen und Getränke, bereiten Buffets oder einfache Gerichte zu oder richten Tische her. In Hotelbetrieben sorgen sie außerdem dafür, dass die Räume für die Gäste stets sauber und einladend sind. Die Ausbildung zur Fachkraft im Gastgewerbe kann durch aufbauende Ausbildungsgänge ergänzt werden.

Das Wichtigste in Kürze

Fachkraft im Gastgewerbe – das Wichtigste zur Ausbildung auf einen Blick

Was erwartet Dich in dieser Berufsausbildung? Welche Aufgaben übernimmst Du? Wie lange dauert die Ausbildung? Und was wünscht sich die BSR von Bewerberinnen und Bewerbern? Antworten auf diese Fragen findest Du hier im Überblick:

Berufsbezeichnung

Fachkraft im Gastgewerbe 

Ausbildungsdauer

2 Jahre

Typische Tätigkeiten

  • Mitarbeit in Restaurants, Wirtschaftsdiensten, Küchen, Kantinen und Lagern
  • Anrichten einfacher Speisen und Getränke
  • Herrichtung von Gasträumen
  • Einkauf, Abrechnungen, Buchhaltung und Lagerhaltung
  • Serviceorientierte Gästebetreuung einschließlich Bedienung
  • Angebotsorientierte Warenpräsentation inkl. Verkauf
  • Anfallende Verwaltungsarbeiten

Das wünscht sich die BSR von Bewerberinnen und Bewerbern

  • Einen anerkannten Schulabschluss mit guten bis befriedigenden Leistungen in Deutsch und Mathematik
  • Interesse an hauswirtschaftlichen Tätigkeiten
  • Freundliches Auftreten gegenüber Kunden
  • Kollegiales Verhalten

Die Ausbildung bei der BSR

Die BSR bildet jedes Jahr 3 Schulabgänger zu Fachkräften im Gastgewerbe aus. Sie erlernen ihren Beruf in neun verschiedenen Betriebskantinen sowie während eines viermonatigen Praktikums in einem externen Gastronomiebetrieb. Auf ihrem Ausbildungsplan stehen neben hauswirtschaftlichen Arbeiten auch Einkauf, Abrechnung, Buch- und Lagerhaltung. Bewerber und Bewerberinnen sollten gute bis befriedigende Schulnoten in Mathematik und Deutsch mitbringen und ein freundliches Auftreten.

Das sagt Dominic zu seiner Ausbildung

  • So sieht mein Arbeitstag aus …

    Wir fangen morgens immer zeitig an, so gegen 6 Uhr, und besprechen erstmal gemeinsam, was auf dem Speiseplan steht. Der Chef verteilt dann die Aufgaben und ich mache mich daran, mitzuhelfen: Ich brate Fisch oder Fleisch fürs Mittagessen, bereite Salate vor oder belegte Brötchen, richte die Kantine her oder putze, wenn Zeit ist. Langweilig ist meine Ausbildung eigentlich nie. Wir wechseln ja alle drei, vier Monate die Kantine und bekommen immer wieder Neues mit.

  • Das macht mir am meisten Spaß …

    Ich stehe am liebsten am Herd und koche oder brate. Drei bis fünf verschiedene Hauptgerichte bieten wir jeden Tag an, dazu noch Salate oder Desserts. Da muss man schon wirbeln, es ist aber abwechslungsreich. Im Moment mache ich für vier Monate außerhalb vom Betrieb ein Praktikum in einem Ausbildungsrestaurant. Da lernen wir, wie man Gäste richtig umsorgt und bedient. Mir macht das Spaß. Es ist ein gutes Gefühl, wenn unsere Gäste zufrieden sind und wiederkommen.

  • Zum Thema Verantwortung …

    Verantwortung übernimmst Du in meinem Beruf automatisch. Wenn ich schlecht koche oder nicht nett bin, dann bleiben uns die Gäste weg. So einfach ist das. Umgekehrt läuft das aber auch: Wenn unsere Gäste zufrieden sind, bedanken sie sich, loben uns oder geben auch mal wie jetzt im Restaurant ein Trinkgeld.

  • Die BSR als Arbeitgeber …

    Ich fühle mich hier gut aufgehoben. Azubis in anderen Betrieben sehen bestimmt nicht so viele unterschiedliche Arbeitsplätze wie ich. Probleme mit Vorgesetzten hatte ich noch nie. Die Chefs lassen uns selbständig arbeiten. Die trauen uns allen was zu. Und wenn wir mal Probleme haben, springen die uns sofort zur Seite. Über meinen Lohn kann ich auch nicht meckern.

  • Über Zukunftspläne ...

    Ich will nach Ende meiner Ausbildung auf jeden Fall weiterlernen. Das bietet sich einfach an: Um Restaurant- oder Hotelfachmann zu werden, muss ich nur eine einjährige Ausbildung dranhängen. Dann habe ich sozusagen zwei Berufe in der Tasche. Im Moment zieht es mich eher in Richtung Kundenservice. Ich glaube, ich kann ganz gut mit anderen Menschen umgehen. Mein Chef im Restaurant meint das auch. Der würde gerne weiter mit mir zusammenarbeiten.

  • Mein Tipp für Dich …

    Wenn Du unsicher wegen der Ausbildung oder der BSR bist, probiere es erstmal mit einem Praktikum. Dann siehst Du, was Dich erwartet. Und die BSR lernt Dich auch schon mal kennen. Wenn’s passt, kann das nur helfen.

Der Beruf ist nichts für Dich?

Kein Problem! Die Berliner Stadtreinigung bietet Dir viele Perspektiven. In weiteren kaufmännischen oder gewerblich-technischen Berufen und über ein duales Studium.