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Teaser Bühne - Kfz-Mechatroniker/-in

Gewerblich-technische Ausbildung

Kfz-Mechatroniker/-in

Moin, ich heiße Thomas und bin passionierter Bastler und Schrauber.

Als angehender Kfz-Mechatroniker für Nutzfahrzeugtechnik habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht.

Portrait - Kfz-Mechatroniker/-in

Kfz-Mechatroniker/-in für Nutzfahrzeuge – zupackende Bastler und Schrauber für Normal- und Übergrößen

Kraftfahrzeugmechatroniker/-innen mit dem Schwerpunkt Nutzfahrzeugtechnik warten und reparieren Lkw, Busse, Bau- oder Stadtreinigungsfahrzeuge. Sie halten Antriebs-, Beleuchtungs- und Bremssysteme instand, führen Fahrwerksvermessungen durch oder diagnostizieren und beheben Defekte an elektrischen und mechanischen Fahrzeugteilen. Die Beherrschung des Umgangs mit modernen Diagnosegeräten und elektronischen Prüfsystemen gehört ebenso zu ihrem Beruf wie die Arbeit mit Drehmomentschlüssel oder Schlagbohrer.

Das Wichtigste in Kürze

Kfz-Mechatroniker/-in für Nutzfahrzeuge – das Wichtigste zur Ausbildung auf einen Blick

Was erwartet Dich in dieser Berufsausbildung? Welche Aufgaben übernimmst Du? Wie lange dauert die Ausbildung? Und was wünscht sich die BSR von Bewerberinnen und Bewerbern? Antworten auf diese Fragen findest Du hier im Überblick:

Berufsbezeichnung

Kfz-Mechatroniker mit Schwerpunkt Nutzfahrzeuge, Kfz-Mechatronikerin mit Schwerpunkt Nutzfahrzeuge

Ausbildungsdauer

3,5 Jahre

Typische Tätigkeiten

  • Regelmäßige, zeit- und fahrstreckenabhängige Wartung von Nutzfahrzeugen
  • Fehlerdiagnose sowie Reparatur defekter Fahrzeuge durch Instandsetzung bzw. Austausch schadhafter Teile
  • Einstellarbeiten, zum Beispiel an der Antriebseinheit (Motor-, Einspritz-, Getriebetechnik) oder am Fahrgestell

Das wünscht sich die BSR von Bewerberinnen und Bewerbern

  • Einen mittleren Schulabschluss mit guten bis befriedigenden Leistungen in den naturwissenschaftlichen Fächern, Deutsch und Englisch
  • Technisches Verständnis
  • Handwerkliches Geschick
  • Sorgfältige Arbeitsweise

Die Ausbildung bei der BSR

Die BSR bildet jedes Jahr 10 Schulabgänger zu Kraftfahrzeugmechatroniker/-innen mit Schwerpunkt Nutzfahrzeugtechnik aus. Während ihrer 3,5-jährigen Ausbildungszeit arbeiten sie in der betriebseigenen Ausbildungswerkstatt und auf den BSR-Betriebshöfen. Ihr Handwerk erlernen die Jugendlichen von der Pike auf, sowohl an Nutzfahrzeugen als auch an Pkw. Bewerber und Bewerberinnen sollten handwerkliches Geschick und gute bis befriedigende Noten in Deutsch und naturwissenschaftlichen Fächern mitbringen.

Das sagt Thomas zu seiner Ausbildung

  • So sieht mein Arbeitstag aus …

    Im Moment arbeite ich auf dem Betriebshof in Marzahn, in der BSR-eigenen Ausbildungswerkstatt. Unsere Chefs haben uns da einen fabrikneuen VW Golf hingestellt, an dem sich über einen Computer Technikfehler zuschalten lassen – dass sich Türen nicht mehr öffnen lassen oder die Elektronik komplett ausfällt. Daran arbeiten wir im Moment viel. Das heißt, wir suchen zu zweit oder dritt die Fehler und beheben sie. Das ist eine gute Ergänzung zum Rumschrauben an den schweren Lkw, um die wir uns sonst kümmern.

  • Typische Aufgaben in meinem Beruf …

    Alles, was mit Kfz-Mechatronik und Kfz-Elektronik zu tun hat. Früher gab es dafür mal zwei Ausbildungsgänge. Mein Beruf fasst die jetzt zusammen und ist dementsprechend vielseitig. Uns ruft man, wenn Bremssysteme überprüft werden müssen, das Antiblockiersystem muckt oder das Auto überhaupt nicht mehr anspringt. Und natürlich wenn Reifen und Glühlampen gewechselt oder Schweißnähte an irgendwelchen Fahrzeugaufbauten erneuert werden müssen. Schweißen können wir nämlich auch.

  • Das macht mir am meisten Spaß …

    Ich bin der typische Bastler und Schrauber, immer schon gewesen. Von daher bin ich in meinem Job goldrichtig. Das Arbeiten an den riesigen Nutzfahrzeugen der BSR ist natürlich noch mal etwas Besonderes. Das sind einfach andere Kaliber als normale Pkw. Außerdem steckt unsere Fahrzeugflotte voller Hightech. Dadurch kriege ich Einblick in teils echt komplizierte Kfz-Elektronik. Ob ich die anderswo so bekäme, weiß ich nicht.

  • Erfolge im Job …

    Ich gestehe: In meinem Job bin ich ein ziemlicher Streber. Ich war von Anfang an Bester meines Ausbildungsjahrgangs und habe bis jetzt alles echt gut hingekriegt. Das Schöne ist, dass einem das hier keiner neidet. Im Gegenteil: Ich bekomme viel Anerkennung, natürlich von meinen Ausbildern, aber genauso von den anderen Azubis. In der Berufsschule haben die mich zum Klassensprecher gewählt, in unserer Ausbildungsgruppe bei der BSR zum Gruppenleiter. Ich bin also wohl ein ziemlich netter Streber.

  • Über Verantwortung und Hilfestellungen …

    Die Verantwortung, die wir tragen, ist schon groß. Wenn wir zum Beispiel an einem tonnenschweren Müllsammelfahrzeug das Bremssystem erneuern, muss das hinterher wieder 100-prozentig funktionieren. Ohne vorherige Kontrolle fährt hier aber eh nix aus der Halle. Die übernimmt mein Ausbilder. Der kennt alle unsere Fahrzeuge aus dem Effeff – und uns mittlerweile auch. Ein echter Kümmerer ist das, finde ich.

  • Was ich so nicht erwartet hätte ...

    Das Zusammengehörigkeitsgefühl. Das ist super und ich habe den Eindruck, dass die BSR viel tut, damit das so bleibt. Wir Azubis etwa sind alle zum Ausbildungsbeginn erstmal zu einer gemeinsamen Willkommensfahrt eingeladen worden, zum gegenseitigen Kennenlernen. Eine große Weihnachtsfeier nur für uns haben wir auch jedes Jahr. Finde ich beides nicht selbstverständlich.

  • Zu weiteren Plänen ...

    Für mich ist klar, dass ich nach meiner Ausbildung weiterlerne. Entweder mache ich meinen Meister, wenn’s klappt bei der BSR. Oder ich fange noch an zu studieren, dann wohl in Richtung Maschinenbau. Auf jeden Fall will ich später eine leitende Funktion übernehmen. Dafür gibt es hier glaube ich eine gute Basis.

  • Mein Tipp für dich …

    Kein Tipp, eine Einschätzung: Ich denke, dass die BSR wirklich sehr gut ausbildet, und weiß, dass das andere Unternehmen auch so sehen. Allein deswegen würde ich mich wieder hier bewerben. Denn wer ist nicht gerne begehrt?

Der Beruf ist nichts für dich?

Kein Problem! Die Berliner Stadtreinigung bietet dir viele Perspektiven. In weiteren kaufmännischen oder gewerblich-technischen Berufen und über ein duales Studium.