Ein Mann und eine Frau laufen über einen Flur im BSR-Büro

Karrierepfade

Vom Azubi oder Duali zum Profi.

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Du möchtest aus erster Hand erfahren, welche Wege unsere Azubis und dual Studierenden nach ihrer Ausbildung bei der BSR gehen? Dann schau bei unseren Karrierepfaden vorbei. Klick dich durch die persönlichen Portraits und erfahre, wie sich Karrieren bei der BSR weiterentwickeln.

Erfahre, wie andere ihren Weg bei der BSR gemacht haben

Ein Mann steht vor dem Eingang zur BSR-Hauptverwaltung und schaut freundlich in die Kamera.
Ich wäre nicht zufrieden gewesen, immer auf derselben Stelle zu bleiben – die BSR gibt mir die Chance, mich ständig weiterzuentwickeln.

Vom Dualen Studium zum Manager Digitalisierung & Personalrat

Direkt nach dem Abitur dual studieren, später Projekte leiten und Gremienarbeit machen – Tobias’ Weg bei der BSR steht für Weiterentwicklung.
Mehr über Tobias Weg
Eine Frau im Blazer steht vor der BSR-Hauptverwaltung und schaut freundlich in die Kamera.
Ich habe bei der BSR die Möglichkeit gehabt, meinen Werdegang entlang meiner Interessen zu gestalten.

Von der Ausbildung zur Abteilungsleitung

Eine kaufmännische Ausbildung, berufsbegleitend studieren und den eigenen Weg an persönlichen Interessen ausrichten – Jessica zeigt, wie individuell sich der Weg bei der BSR gestalten lässt.
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Ein Mann steht in einer orangefarbenen BSR-Jacke vor Kleinkehrmaschinen und lächelt in die Kamera.
Als Teamleiter kann ich mein Praxiswissen direkt einbringen. Mir macht es Spaß, mein Team zu unterstützen und Verantwortung zu übernehmen.

Vom Azubi zum Teamleiter

Eine Ausbildung zum Berufskraftfahrer, später Meistertitel und Verantwortung als Teamleiter – Ali-Ates macht sichtbar, welche Chancen die BSR eröffnet.
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Digital gestalten, Mitbestimmung leben – vom dual Studierenden zum Manager Digitalisierung und Personalrat

Ein Mann steht vor dem Eingang zur BSR-Hauptverwaltung und schaut freundlich in die Kamera.
Tobias hat ein Duales Studium in Wirtschaftsinformatik absolviert und ist heute freigestelltes Gremiumsmitglied.

Tobias Weg bei der BSR beginnt direkt nach dem Abitur: 2014 startet er sein Duales Studium Wirtschaftsinformatik. Ihn reizt von Anfang an die Verbindung von Theorie und Praxis und die Möglichkeit, in einem großen Unternehmen unterschiedliche Bereiche kennenzulernen. Die BSR bietet ihm genau das: ein Umfeld, in dem er früh Verantwortung übernehmen und gleichzeitig vielfältige Einblicke gewinnen kann.

Nach dem Dualen Studium steigt Tobias zunächst in der Personalsachbearbeitung in Ruhleben ein. Für jemanden mit Wirtschaftsinformatik-Hintergrund ist das „keine klassische IT-Stelle, aber eine wichtige Chance auf eine unbefristete Stelle und Einblicke in Verwaltungsabläufe“. Diese Perspektive auf interne Prozesse wird später für seine weitere Laufbahn wichtig. Kurz danach wechselt er in die dezentrale IT, zunächst als IT‑Koordinator. Parallel geht Tobias den nächsten fachlichen Schritt und absolviert berufsbegleitend seinen Master in Wirtschaftspsychologie. Mit diesem Weg steht er nicht allein da: „Den Weg eines Abendstudiums sind mehrere Kolleginnen und Kollegen gegangen.“ Gerade dieser gemeinsame Erfahrungshintergrund hat ihn gestärkt. Der Austausch innerhalb der BSR war für ihn „eine große Unterstützung – sowohl inhaltlich als auch organisatorisch“. So gelingt es ihm, Studium, Job und sein Engagement bei der BSR gut miteinander zu verbinden.

In dieser Zeit entwickelt sich seine Rolle spürbar weiter: von der operativen Tätigkeit hin zu Koordination und Projekten. Nach dem Master übernimmt Tobias IT‑Projektleitungen und verantwortet rund zwei Jahre lang verschiedene Projekte. Anschließend wechselt er in die Abteilung „Digitale Innovation“. Seit Anfang 2024 arbeitet er dort als Manager Digitalisierung. Im April 2025 übernimmt er im Tandemmodell für ein Jahr eine Interimsführung – ein weiterer Schritt, der zeigt, wie er wachsende Verantwortung mitgestaltet. Aktuell ist Tobias für seine Tätigkeit im Personalrat freigestellt und bringt dort seine Erfahrung aus unterschiedlichen Funktionen ein.

Die Gremienarbeit begleitet ihn schon lange: Bei der BSR spielen verschiedene Gremien eine zentrale Rolle für Mitbestimmung und Beteiligung: Personalrat, Frauenvertretung, Schwerbehindertenvertretung sowie Jugend- und Auszubildendenvertretung vertreten die Interessen der Mitarbeiter:innen, sorgen dafür, dass ihre Themen gehört werden und bringen ihre Perspektive bei wichtigen Entscheidungen ein. Seit 2016 engagiert sich Tobias in der Jugendvertretung, ab 2018 mehrere Jahre lang als Vorsitzender. 2020 kommt der Gesamtpersonalrat dazu. Seit 2024 ist er Mitglied im Personalrat der Hauptverwaltung sowie im Gesamtpersonalrat. Seit 2026 ist er zudem Mitglied der Arbeitnehmendenseite im Aufsichtsrat.

So lernt er die BSR aus einer entscheidenden Perspektive kennen – „nicht nur aus der Fachrolle, sondern mit Blick auf die gesamte Belegschaft“. Dieses Verständnis prägt seine Haltung zu Entscheidungen und Entwicklungen im Unternehmen.

Was ihn an der BSR besonders hält, sind zwei Dinge: Zum einen die Menschen. Tobias schätzt, dass „man gut miteinander klarkommt, viele Lust haben, etwas zu verändern, und die Zusammenarbeit Spaß macht“. Zum anderen die Möglichkeit zur stetigen Weiterentwicklung. „Ich wäre nicht zufrieden gewesen, immer auf derselben Stelle zu bleiben“, sagt er. Durch verschiedene Auswahlverfahren konnte er immer wieder neue Aufgaben übernehmen – genau diese Dynamik macht seine Arbeit für ihn immer wieder spannend.

Du kannst dir vorstellen, Tobias Weg zu gehen?

Mit Menschen, für Berlin – vom Azubi zur Abteilungsleiterin

Eine Frau im Blazer steht vor der BSR-Hauptverwaltung und schaut freundlich in die Kamera.
Jessica hat eine Ausbildung zur Industriekauffrau absolviert und ist heute Abteilungsleiterin HR Business Partner.

Bei Jessica steht von Anfang an fest: Sie möchte in ihrem Berufsleben viel mit Menschen arbeiten. Dieses Interesse ist ihr bereits vor dem Abitur klar – und prägt ihre weiteren Schritte.

Direkt nach dem Abitur 2005 entscheidet sie sich bewusst gegen ein Studium und für eine kaufmännische Ausbildung. Ihr Ziel: betriebliche Abläufe erstmal praktisch kennenlernen und zugleich in einem Umfeld arbeiten, in dem der Kontakt zu Menschen eine zentrale Rolle spielt.

Ein weiterer Punkt ist ihr wichtig: Sie möchte für ein Unternehmen arbeiten, das für die Stadt eine zentrale Rolle spielt – „in und für Berlin“. Die BSR steht für sie dabei ganz vorne.

Nach der Ausbildung als Industriekauffrau steigt Jessica über eine Elternzeitvertretung ein. Weil sie gerne neue Herausforderungen annimmt, beginnt sie 2009 ein berufsbegleitendes Bachelorstudium an der Abendschule. Für dieses Bachelorstudium erhält sie Bildungsbeihilfe, also eine finanzielle Bezuschussung der Studienkosten durch die BSR,– ein wichtiger Baustein, um Beruf und Weiterbildung zu verbinden. Schon während des Bachelors wird ihr klar, dass sie sich auch langfristig weiterqualifizieren möchte.

Im Jahr 2013 nimmt Jessica als Mentee am ersten Cross-Mentoring-Jahrgang der BSR teil. Das Programm bietet seinen Teilnehmer:innen wichtige Impulse für persönliche und berufliche Weiterentwicklung. 

Mit der Zeit übernimmt Jessica immer höherwertige Aufgaben – mit wachsender Verantwortung und höheren Positionen. Sie arbeitet unter anderem als Personalcontrollerin und in der Personalkoordination. Ihr damaliger Chef spielt eine wichtige Rolle auf ihrem Weg: Er fordert sie und stärkt sie gleichzeitig mit dem Vertrauen „Ich weiß, dass Sie das können“. Nach dem Bachelorabschluss steht für Jessica fest, dass sie auch den Master machen möchte. Sie entscheidet sich erneut für ein berufsbegleitendes Studium und absolviert ihren Master – auch hier mit Unterstützung durch Bildungsbeihilfe. Parallel übernimmt sie eine kommissarische Leitung und später eine Gruppenleitung. Organisatorisch wechselt sie von der Abfallbehandlung in die Müllabfuhr – ein Schritt von der Gruppen- zur Abteilungsleitung in einer neuen Geschäftseinheit. Später geht sie in den Personalbereich: Die Ebene bleibt ähnlich, aber ihre Prozessverantwortung wird größer.

Als im Personalbereich neue Rollen eingeführt werden, in denen Führungskräfte und Bereiche strategisch in Personalfragen beraten und begleitet werden, trifft Jessica erneut eine Entscheidung: Sie bewirbt sich auf eine dieser neuen Leitungsfunktionen – aus Lust auf Herausforderung und mit dem Wunsch, etwas Neues aktiv mitzugestalten.

An ihrer heutigen Aufgabe schätzt sie vor allem die Wirkung ihrer Arbeit: „Ich sehe jeden Tag Menschen, Geschäftsfelder und neue Produkte, die ich mit beeinflusst habe.“ Besonders motivierend ist für sie, wenn sich diese Wirkung direkt zeigt – in Form von zufriedenen Kolleg:innen und Führungskräften, „die sagen, dass sie durch die Zusammenarbeit mit mir oder meinem Team ihren Job besser machen können“. Trotz externer Angebote hat sie sich immer wieder bewusst für die BSR entschieden.

Jungen Menschen, die bei der BSR einsteigen möchten, kann Jessica aus eigener Erfahrung viel mitgeben. Sie hat hier die Möglichkeit gehabt, ihren Werdegang entlang ihrer Interessen zu gestalten – an den Themen orientiert, die sie motivieren. Entwicklungschancen, ein gutes und stabiles Einkommen sowie die Flexibilität, zu studieren und gleichzeitig eine Familie zu gründen – all das ist für sie „nicht selbstverständlich“ und Teil des Grundes, warum sie der BSR treu geblieben ist.

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Praxis am Steuer, Perspektive im Team – vom Azubi zum Teamleiter

Ein Mann steht in einer orangefarbenen BSR-Jacke vor Kleinkehrmaschinen und lächelt in die Kamera.
Ali-Ates hat eine Ausbildung zum Berufskraftfahrer absolviert und ist heute Teamleiter im Bereich Reinigung.

2012 macht Ali-Ates sein Abitur und schreibt sich an einer Hochschule ein. Eigentlich soll es in Richtung Maschinenbau gehen. Im Sommersemester 2014 tritt er nach Wartesemestern das Studium an – und merkt nach einiger Zeit: „Das war nicht so meins.“ Er entscheidet sich dafür, das Studium abzubrechen. In den Wartesemestern und der Zeit danach sammelt er praktische Erfahrung: Er macht ein Praktikum, jobbt nebenbei und arbeitet später als Taxifahrer. Dabei lernt er viel über Verantwortung und den Alltag auf Berlins Straßen. Gleichzeitig wird ihm klar: Als Taxifahrer sieht er für sich nicht genug Zukunftsperspektive.

Den entscheidenden Impuls für einen neuen beruflichen Weg gibt schließlich sein Vater, der selbst bei der BSR arbeitet. 2016 bewirbt sich Ali-Ates – und entscheidet sich ganz bewusst für die gewerblich-technische Ausbildung zum Berufskraftfahrer. Die Mischung aus Verantwortung am Steuer und Einblick in verschiedene Bereiche überzeugt ihn direkt: Während seiner Ausbildung lernt er sowohl die Müllabfuhr als auch die Straßenreinigung kennen und erlebt, wie vielfältig die Arbeit bei der BSR tatsächlich ist.

Schon früh bringt er sich über seinen Ausbildungsalltag hinaus ein: Erst engagiert er sich in der Jugend- und Gesamtjugendvertretung, nach dem Auslernen dann weiter in der Gesamtjugendvertretung – und merkt, dass er hier „richtig etwas bewegen kann“. Dieses Engagement geht einher mit seinen guten Leistungen – 2019 schließt er seine Ausbildung als bester BSR-Azubi seines Jahrgangs mit Auszeichnung ab. Besonders lebendig in Erinnerung geblieben ist ihm die Prüfungsvorbereitung: „Die Theorie war manchmal trocken und es war auch mal anstrengend, aber wir haben bei der Fahrvorbereitung dafür umso mehr Spaß gehabt – um die Kurven, vorwärts, rückwärts.“ Vor allem das Miteinander mit dem Ausbildungsteam, das aus ehren- und hauptamtlichen Ausbilder:innen besteht, prägt ihn bis heute. Mit einigen Ausbilder:innen hält er weiterhin Kontakt, inzwischen unterstützt er selbst bei der Betreuung von Azubis und gibt seine Erfahrungen weiter.

Nach der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung geht es für Ali-Ates auf seinen Wunschhof. Früh steht für ihn fest, dass er sich weiterentwickeln möchte. Im Oktober 2020 startet er seine Meisterausbildung – ein weiterer Schritt, der ihm neue Höfe und neue Perspektiven eröffnet. Seit Anfang 2023 ist er wieder auf dem Hof, auf dem er direkt nach seiner Ausbildung gestartet ist – diesmal als Teamleiter.

In seiner aktuellen Rolle kann er täglich davon profitieren, dass er das Geschäft von der Pike auf kennt: „Als Teamleiter kann ich mein Praxiswissen direkt einbringen. Mir macht es Spaß, mein Team zu unterstützen und gleichzeitig Verantwortung zu übernehmen.“ Besonders schätzt er daran, dass er „mehr als nur klassische Meistertätigkeiten“ übernimmt und dadurch nah am Geschehen bleibt.

Mit seinem Meistertitel haben sich für Ali-Ates viele Wege geöffnet: Er könnte in andere Bereiche der BSR wechseln, wenn ihn neue Aufgaben reizen. Sein Weg „vom Azubi zum Teamleiter“ ist für ihn selbst ein gutes Beispiel dafür, was möglich ist, „wenn man sich engagiert“. Und er weiß: Wie bei ihm eröffneten sich auch für andere Kolleg:innen nach dem Meisterabschluss neue Chancen – etwa in der Qualitätssicherung, der Tourenplanung oder der Arbeitssicherheit, bis hin zu Funktionen wie Regionalstellenleitung bei der BSR.

Was rät er jungen Menschen, die über einen Start bei der BSR nachdenken? Für ihn zählt vor allem die Kombination aus Sicherheit und Perspektive: „Die BSR bietet mir einen sicheren Job mit Perspektive – das ist heute nicht selbstverständlich.“ Trotz Schichtdienst erlebt er seinen Dienst als gut planbar, auf persönliche Wünsche werde, wenn möglich, Rücksicht genommen. Sein Fazit fällt klar aus: „Wenn ihr überlegt, hier anzufangen: Macht es.“ 

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