Bei Jessica steht von Anfang an fest: Sie möchte in ihrem Berufsleben viel mit Menschen arbeiten. Dieses Interesse ist ihr bereits vor dem Abitur klar – und prägt ihre weiteren Schritte.
Direkt nach dem Abitur 2005 entscheidet sie sich bewusst gegen ein Studium und für eine kaufmännische Ausbildung. Ihr Ziel: betriebliche Abläufe erstmal praktisch kennenlernen und zugleich in einem Umfeld arbeiten, in dem der Kontakt zu Menschen eine zentrale Rolle spielt.
Ein weiterer Punkt ist ihr wichtig: Sie möchte für ein Unternehmen arbeiten, das für die Stadt eine zentrale Rolle spielt – „in und für Berlin“. Die BSR steht für sie dabei ganz vorne.
Nach der Ausbildung als Industriekauffrau steigt Jessica über eine Elternzeitvertretung ein. Weil sie gerne neue Herausforderungen annimmt, beginnt sie 2009 ein berufsbegleitendes Bachelorstudium an der Abendschule. Für dieses Bachelorstudium erhält sie Bildungsbeihilfe, also eine finanzielle Bezuschussung der Studienkosten durch die BSR,– ein wichtiger Baustein, um Beruf und Weiterbildung zu verbinden. Schon während des Bachelors wird ihr klar, dass sie sich auch langfristig weiterqualifizieren möchte.
Im Jahr 2013 nimmt Jessica als Mentee am ersten Cross-Mentoring-Jahrgang der BSR teil. Das Programm bietet seinen Teilnehmer:innen wichtige Impulse für persönliche und berufliche Weiterentwicklung.
Mit der Zeit übernimmt Jessica immer höherwertige Aufgaben – mit wachsender Verantwortung und höheren Positionen. Sie arbeitet unter anderem als Personalcontrollerin und in der Personalkoordination. Ihr damaliger Chef spielt eine wichtige Rolle auf ihrem Weg: Er fordert sie und stärkt sie gleichzeitig mit dem Vertrauen „Ich weiß, dass Sie das können“. Nach dem Bachelorabschluss steht für Jessica fest, dass sie auch den Master machen möchte. Sie entscheidet sich erneut für ein berufsbegleitendes Studium und absolviert ihren Master – auch hier mit Unterstützung durch Bildungsbeihilfe. Parallel übernimmt sie eine kommissarische Leitung und später eine Gruppenleitung. Organisatorisch wechselt sie von der Abfallbehandlung in die Müllabfuhr – ein Schritt von der Gruppen- zur Abteilungsleitung in einer neuen Geschäftseinheit. Später geht sie in den Personalbereich: Die Ebene bleibt ähnlich, aber ihre Prozessverantwortung wird größer.
Als im Personalbereich neue Rollen eingeführt werden, in denen Führungskräfte und Bereiche strategisch in Personalfragen beraten und begleitet werden, trifft Jessica erneut eine Entscheidung: Sie bewirbt sich auf eine dieser neuen Leitungsfunktionen – aus Lust auf Herausforderung und mit dem Wunsch, etwas Neues aktiv mitzugestalten.
An ihrer heutigen Aufgabe schätzt sie vor allem die Wirkung ihrer Arbeit: „Ich sehe jeden Tag Menschen, Geschäftsfelder und neue Produkte, die ich mit beeinflusst habe.“ Besonders motivierend ist für sie, wenn sich diese Wirkung direkt zeigt – in Form von zufriedenen Kolleg:innen und Führungskräften, „die sagen, dass sie durch die Zusammenarbeit mit mir oder meinem Team ihren Job besser machen können“. Trotz externer Angebote hat sie sich immer wieder bewusst für die BSR entschieden.
Jungen Menschen, die bei der BSR einsteigen möchten, kann Jessica aus eigener Erfahrung viel mitgeben. Sie hat hier die Möglichkeit gehabt, ihren Werdegang entlang ihrer Interessen zu gestalten – an den Themen orientiert, die sie motivieren. Entwicklungschancen, ein gutes und stabiles Einkommen sowie die Flexibilität, zu studieren und gleichzeitig eine Familie zu gründen – all das ist für sie „nicht selbstverständlich“ und Teil des Grundes, warum sie der BSR treu geblieben ist.
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